Vietnam überzeugt mit vielen wirtschaftsfreundlichen Veränderungen

Die vietnamesische Wirtschaft hat sich über die letzten Jahre hinweg als eines der beliebtesten Investitionsländer weltweit etabliert. Ausschlaggeben hierfür ist das konsequente Wirtschaftswachstum, die demographische Entwicklung hin zur Urbanisierung, starke ausländische Direktinvestitionen und kontinuierliche Reformen welche Markteintritte ausländischer Unternehmen begünstigen.

Die ausländischen Eigentumsbeteiligungen sind im Moment bereits hoch, die weitere Öffnung des Marktes (BDG Insight: Geplant ist dies für den 1. September 2015) könnten zu einem signifikanten Handelswachstum sowie einem Anstieg der Liquidität im Aktienmarkt führen.

Die Südostasiatische Nation hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einer stabilen Wirtschaft mit einer jährlichen Wachstumsrate mit rund 6,3% gemausert. Ein weiterer Indikator für die stetige Entwicklung und Modernisierung des Entwicklungslandes ist die Urbanisierung mit einer jährlichen Rate von 3,1%. Lediglich 33% der vietnamesischen Gesamtbevölkerung von 93,4 Millionen lebt auf dem Land. Mit einer steigenden städtischen Bevölkerung werden ebenfalls die Verbrauchswerte steigen. Die Netzabdeckung für die Nutzung des Internets liegt bei über 40% der Bevölkerung (BDG Insight: Deutschland ist zu 67 Prozent abgedeckt) und stellt damit eine Vorreiterposition in ASEAN dar. Durch die neuesten (seit 01.07.2015) Bestimmung für Touristenvisa hofft die vietnamesische Regierung auf einen weiteren Wirtschaftsschub.

Die Inflation hat sich von 18,7% in 2011 auf 4,1% im vergangen Jahr erholt und Experten gehen von einer Stabilisierung für die kommenden Jahre aus.

Die neuen reduzierten Steuersätze für Unternehmen, im Vorjahr vom 25% auf 22% - in 2016 ist eine weitere Reduktion auf 20% geplant, die teilweise Freigabe der Privatisierung von Staatsunternehmen, sowie die Abwertung des vietnamesischen Dong wird auch weiterhin für Exportfreude sorgen.

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