Japanische Produzenten visieren Vietnam als Exportbasis

Mit der Unterzeichnung des TPPs wird die Region ASEAN für japanische Hersteller attraktiver, insbesondere Vietnam.

Laut einer Studie von Mizuho Research Institute sind 43,8 Prozent  der Befragten der Meinung, dass ASEAN die Region der Zukunft ist. Dies ist eine Steigerung von 2,3 Prozentpunkten im Vergleich zu den Ergebnissen derselben Studie im vergangenen Jahr. ASEAN ist zum vierten Mal in Folge an der Spitze der Top Regionen weltweit.

Die Studie wurde im Februar durchgeführt, bei der japanische Produzenten mit einer Investitionshöhe von mindestens 10 Mio. Yen (92.000 US Dollar) im internationalen Geschäft tätig sind. Insgesamt wurden 1.100 japanische Unternehmen befragt. 

Aus den Antworten kam hervor, dass besonders Vietnam als interessanter Markt hervorgestochen ist. Im Vergleich zu den Mitgliedsländern der ASEAN Region sehen japanische Produzenten mit 53,5 Prozent großes Potenzial und Interesse in Vietnam. Dies ist eine Steigerung von 4,9 Prozent zu den vorherigen Ergebnissen. 59,7 Prozent der Befragten haben einen Wachstumsrückgang in der thailändischen Automobilindustrie wahrgenommen. 

Mit der Unterzeichnung des TPPs im Februar, rückt Vietnam als Exportbasis für Textil und andere Produkte vermehrt in den Mittelpunkt. Japanische Produzenten planen insbesondere in Vietnam zu investieren (12,8 Prozent), gefolgt von Japan (10,7 Prozent) und der USA (4,9 Prozent).

Gleichzeitig gehen japanische Unternehmen nach und nach aus dem chinesischen Markt, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr attraktiv genug sind. Nur 67,4 Prozent der Befragten planen weiterhin in China zu agieren. Dies ist ein Rückgang von 2 Prozentpunkten im Vergleich zum vorherigen Jahr und repräsentiert damit den zweiten Rückgang in Folge. 

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