Japan will seinen Export nach Vietnam mithilfe von Supermärkten steigern
Mit dem Besuch des japanischen Wirtschafts-, Handels- und Industrieminister Motoo Hayashi in Ho Chi Minh City letzten Sonntag berichteten die Vertreter von 7-Eleven, FamilyMart, Lawson und Ministop von ihren Plänen in Vietnam.
FamilyMart und Ministop, die beide zusammen insgesamt 130 Shops in Vietnam besitzen, werden bis zum Ende des Jahres weitere 70 Läden eröffnen. 7-Eleven plant seinen ersten Supermarkt im kommenden Jahr zu eröffnen.
Yasuzumi Hirotaka, Chef der japanischen Außenhandelskammer in Ho Chi Minh City, sieht in Supermärkten ein großes Potenzial für kleine und mittelgroße japanische Unternehmen, Produkte in Vietnam zu verkaufen.
Da die Supermärkte aus Japan wie alles-in-einem-Shop arbeiten, soll die Markterweiterung nicht nur japanische Produkte nach Vietnam bringen, sondern auch finanzielle und damit verbundene Dienstleistungen ins Land bringen.
Sobald die Transpazifische Partnerschaft (TPP) seine Wirkungen zeigen wird, und Waren zu niedrigen oder Zollfrei durch ein einfaches Importverfahren möglich sein wird, werden japanische Produkte und Dienstleistungen größeres Potenzial in einem der größten und attraktivsten Absatzmärkte, Vietnam, haben.
Die Einzelhandelsbranche in Vietnam betrug im vergangenen Jahr rund 2,469 Billionen Vietnam Dong (108,8 Milliarden US Dollar), welches eine Steigerung von 10,6 Prozent zum Vorjahr ausmacht.

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