Ho-Chi-Minh-Stadt verliert 28% seines Leitungswassers durch undichte Rohre

2016 gingen in Ho-Chi-Minh-Stadt 28% des Leitungswassers durch undichte und kaputte Rohre verloren.

Dies geht aus einem Bericht des städtischen Wasserversorgungsunternehmens Saigon Water Corporation (Sawaco) hervor. Von den 630 Millionen Kubikmeter Leitungswasser, die 2016 geliefert wurden, gingen 28%, bzw. ca. 177 Millionen Kubikmeter verloren. Dies bedeutet einen Verlust von 940 Milliarden Dong oder 41,5 Millionen US Dollar.

Sawaco will den Verlust in diesem Jahr auf 26% und bis 2020 auf 25% reduzieren. Eine neue Vorgabe der Regierung sieht bis 2020 jedoch eine Reduzierung des Wasserverlusts auf 10% vor. Besonders im Vergleich zu Nachbarstaaten, deren Verlust bei 5-7% liegt, oder auch zu angrenzenden Provinzen wie Vung Tau oder Binh Duong (ca. 8%) ist der Wasserverlust in Ho-Chi-Minh-Stadt extrem hoch. Das verschwendete Wasser könnte hunderttausende Menschen versorgen. In Randgebieten der Stadt müssen viele Menschen auf Grundwasser zurückgreifen, da die öffentliche Wasserversorgung nicht ausreicht. Dieses wird jedoch zunehmend knapp und immer stärker verschmutzt. Die Stadt geht davon aus, dass bis 2025 3 Millionen US Dollar aufgewendet werden müssen, um das ganze Stadtgebiet mit Leitungswasser zu versorgen. Die eingesetzten Rohre zur Wasserversorgung sind teilweise über 30 Jahre alt.

Quelle

Kommentar schreiben